Privatbrauerei Waldhaus
setzt konsequent auf Nachhaltigkeit
Der Blick bis auf die Schweizer Alpen, weite Wiesen und Felder prägen die Heimat der Privatbrauerei Waldhaus. Hier zeigt sich der Südschwarzwald von seiner schönsten Seite. Trotz aller Idylle – die globalen Herausforderungen spürt man auch im beschaulichen Schwarzwald.
„Als echte Schwarzwälder sind wir unserer Heimat und damit unserem Wasser, unserem Wald und unserem kulturellen Erbe verpflichtet“, so Dieter Schmid, welcher das Unternehmen in vierter Generation führt. „Wir verwenden nicht nur ausschließlich natürliche Zutaten für unser Bier, sondern auch Naturstrom.“
Erst im Mai 2020 wurde der Brauerei die Nachhaltigkeitskompetenz durch das Deutsche Institut für Nachhaltigkeit & Ökonomie erneut bestätigt. Das in Münster ansässige Institut bescheinigt dem Familienunternehmen auch nach der Erstzertifizierung im Jahr 2017 ein in hohem Maße nachhaltiges Handeln.
So zählen neben der Installation einer Photovoltaik-Anlage mit rund 460 Kilowatt Peak auch die Modernisierung und Optimierung von Füllerei und Dampferzeugung sowie die Nahwärmeanbindung zu den nachhaltigen Neuerungen. Dazu der Technische Leiter Martin Gruner: „Mit unserer Photovoltaik-Anlage erzeugen wir rund 75 Prozent des aktuellen Strombedarfs. Den Rest beziehen wir zu 100 Prozent als Naturstrom. Auf diese Weise sparen wir schädliches Kohlendioxid und helfen so, die einmalige Natur des Schwarzwaldes – die für unsere Biere essentiell ist – zu bewahren.
Gleichzeitig reduzieren wir an vielen Stellen der Produktion den Ressourcenverbrauch – obwohl wir wachsen! Viele Investitionen sind deshalb nicht nur nachhaltig, sondern auch aus Kostengesichtspunkten sehr sinnvoll.“
Doch auch weniger spektakuläre Projekte, wie die Bereitstellung von E-Ladestationen für Besucher des Brauereigasthofes, der Austausch der kompletten Lkw-Flotte in Fahrzeuge mit geringerem Emissionsausstoß, Dienstfahrzeuge mit Hybrid-Technik oder der grundlegende Umbau von Personal- und Büroräumen, sind Teile des Nachhaltigkeitskonzeptes der Brauerei.
„Wir bei Waldhaus handeln immer nach einem ausgewogenen Dreiklang aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Das heißt, wir sorgen für eine klimapolitisch vertretbare Produktionsform, die durch Effizienz und Effektivität Grundlage für Erwerb und Wohlstand ist und damit allen Mitarbeitern und Kunden einen langfristigen positiven Nutzen ermöglicht. Als Familienunternehmen möchte man zudem seinen Betrieb erfolgreich und gesund an die nächste Generation weitergeben – heutzutage geht das nur, wenn man nicht nur seine Bilanzen, sondern vor allem auch die Ökobilanz im Blick hat“, sagt Brauerei-Chef Dieter Schmid überzeugt.

Das Marketing-Team der Privatbrauerei Waldhaus präsentiert gemeinsam mit Brauereichef Dieter Schmid die neue Produktlinie (v.l.: Tanja Blum, Niklas Wasmer, Moritz Eckert, Annabell Isele, Dieter Schmid).
Eine Familie. Drei Biere. Eine Geschichte.
Privatbrauerei Waldhaus bringt eine neue Produktlinie auf den Markt
Mit Klein Fritzle bringt die Privatbrauerei Waldhaus eine neue Produktlinie auf den Markt – und setzt damit bewusst ein Zeichen gegen Beliebigkeit. Statt kurzlebigen Trends hinterherzulaufen, besinnt sich die Brauerei auf das, was sie seit Generationen ausmacht: Herkunft, Handwerk und eine gelebte Geschichte aus dem Schwarzwald – neu interpretiert für die Gegenwart.
Tanja Blum, Marketingleiterin in Waldhaus unterstreicht: „Klein Fritzle steht genau für diese Haltung. Die neue Linie verbindet Rückbesinnung mit einem eigenständigen, modernen Auftritt. Das zeigt sich nicht nur im Bier selbst, sondern auch im eigens entwickelten Markenbild – vom angepassten Etikett bis zur speziell gestalteten Schwarzwald-Kiste. So schlägt Klein Fritzle eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart: hochwertig, selbstbewusst und klar regional verwurzelt.“
Die Pionieredition umfasst drei Sorten in der 0,33-Liter-Euroflasche: Lager, Pils und Helles. Jede Sorte steht sinnbildlich für eine prägende Phase der Waldhaus-Geschichte – und für eine Generation der Familie Schmid.
Den Anfang machte Johann Friedrich Schmid, Stammvater der Bierbrauerfamilie Schmid. Er legte den Grundstein für die Qualität, für die Waldhaus bis heute steht. In seiner Zeit etablierte er einen Bierstil, der heute einem klassischen Lager entspricht. Mit dem Klein Fritzle Lager lässt Waldhaus diesen mild gehopften, vollmundigen Charakter neu aufleben und gibt ihm mit modernem Schliff eine zeitgemäße Bühne – als genussvolle Hommage an seinen Ursprung.
Auch Friedrich Schmid, Brauerei-Chef von 1939 bis 1969, prägte Waldhaus nachhaltig. Er stellte vieles infrage, was als gesetzt galt. Zu groß, zu schwer, zu gestern – mit dieser Haltung wurde er zum Pionier der 0,33-Liter-Flasche und veränderte damit den Umgang mit Bier in der Region nachhaltig.
Unter Helmar Friedrich Schmid, Brauerei-Chef von 1969 bis 1997, entwickelte sich das Pils zur prägenden Biersorte der Brauerei. Mit der Einführung des Diplom Pils entstand ein Klassiker, der bis heute untrennbar mit Waldhaus verbunden ist. In der neuen Linie lebt diese Epoche im Klein Fritzle Pils weiter.
Mit Dieter Friedrich Schmid, seit 1997 Brauerei-Chef, wurde die nächste prägende Entwicklung angestoßen: Waldhaus gehörte zu den ersten Brauereien in Baden-Württemberg, die ein bayerisches Helles brauten – und legte damit den Grundstein für eine neue, erfolgreiche Biersorte. Das Klein Fritzle Hell greift diese Entwicklung auf und steht für eine Generation, die Bewährtes weiterdenkt und neu verankert.
Auch der Name der Serie ist tief in der Familiengeschichte verwurzelt.
„Der Name Friedrich zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Familiengeschichte – jeder Brauerei-Chef hieß Friedrich“, erklärt Dieter Schmid, Geschäftsführer von Waldhaus. „Auch mein Sohn und ich tragen Friedrich als Zweitnamen weiter. Mit dem Namen verbinden wir aber nicht nur familiäre Tradition, sondern auch eine ganz besondere Geschichte: Mein Großvater Friedrich, genannt Fritz, gab damals den Anstoß zur 0,33-Liter-Flasche. Dieser Schritt wurde zunächst belächelt, weil zu dieser Zeit 0,5- und 0,7-Liter-Flaschen als Standard galten. Die kleine Flasche wurde spöttisch ‚Klein Fritzle‘ genannt. Doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Heute macht die kleine Flasche rund 60 Prozent unseres Ausstoßes aus. Genau diese Geschichte und diese Haltung wollten wir mit dem Namen ‚Klein Fritzle‘ sichtbar machen.“
So fließt in Klein Fritzle sinnbildlich aus jeder Generation der Familie Schmid ein Teil mit ein – in den Sorten, im Namen und im Selbstverständnis der Linie. Der Schwarzwald steht dabei klar im Mittelpunkt: nicht als bloße Kulisse, sondern als echtes Herkunfts- und Qualitätsversprechen.
Mit Klein Fritzle zeigt Waldhaus, dass Tradition dann relevant bleibt, wenn sie glaubwürdig erzählt und zeitgemäß interpretiert wird.
Weitere Informationen zur Pionieredition gibt es unter www.kleinfritzle.de.
Portrait
& Kontakt
Die 1833 gegründete Privatbrauerei Waldhaus gehört mit über 100.000 hl Bierausstoß/Jahr und 50 Mitarbeitern zu den kleinen Brauereien in Deutschland. Dass sich aber auch kleine regionale Anbieter durch eine konsequente und faire Firmenphilosophie erfolgreich auf einem schrumpfenden Markt behaupten können, beweist die Privatbrauerei Waldhaus mit Bravour. Regionale Preisführerschaft, internationale Auszeichnungen und kontinuierliches gesundes Wachstum, sind nur drei Punkte, die dies deutlich unterstreichen.
Privatbrauerei Waldhaus Joh. Schmid GmbH
Waldhaus 1, 79809 Waldhaus
Telefon 07755-9222-0
info@waldhaus-bier.de |





